Wofür wir uns engagieren:
Jedes Kind hat das Recht auf Geborgenheit, eine gewaltfreie Erziehung, Schutz und Chancen für eine positive Entwicklung. Damit Kinder gesund aufwachsen und ihr Potenzial entfalten können, brauchen sie ein stabiles Umfeld, das ihnen Sicherheit und Orientierung gibt. Doch nicht alle Familien können diese Stabilität aus eigener Kraft gewährleisten. Wirtschaftliche Unsicherheit, soziale Belastungen oder persönliche Krisen bringen viele Eltern und Kinder an ihre Grenzen. Niemand sollte mit diesen Herausforderungen allein bleiben müssen.
Genau hier setzt Erdenkind e.V. an. Wir wurden 2025 mit der Überzeugung gegründet, dass jede Familie Unterstützung verdient, wenn sie vor großen Aufgaben steht. Unser Verein versteht sich als verlässlicher Partner, der zuhört, begleitet und gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen entwickelt.

Weil Familie das Fundament ist.
Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und Familien auch in schwierigen Zeiten Unterstützung, Orientierung und neue Chancen erhalten.
Unsere Arbeit verfolgt dabei klare Schwerpunkte:
Familien stärken: Wir begleiten Kinder, Jugendliche und Eltern in belastenden Lebenssituationen und helfen ihnen, wieder Halt und Zuversicht zu finden.
Eltern unterstützen:
Durch Beratung, Schulungen und praktische Hilfen fördern wir die Erziehungskompetenz von Eltern und schaffen Wege für ein respektvolles und liebevolles Miteinander.
Krisen vorbeugen: Frühzeitig hinsehen und handeln – wir setzen auf Prävention, um soziale Problemlagen rechtzeitig zu erkennen und wirksam entgegenzusteuern.
Teilhabe ermöglichen: Wir fördern die Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen und eröffnen ihnen neue Möglichkeiten, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Stabile Strukturen schaffen: Unser Ziel ist es, langfristige Unterstützungssysteme aufzubauen, die Familien nachhaltig stärken und Zukunftssicherheit geben.
Hilfe in schwierigen Momenten:
Ob Konflikte in der Familie oder akute Krisen – wir stehen an der Seite der Betroffenen und entwickeln gemeinsam Lösungen, die entlasten und neue Perspektiven schaffen.
Unsere Angebote gemäß SGB VIII:
§ 27 SGB VIII – Hilfen zur Erziehung
Grundlage unserer Arbeit ist § 27 SGB VIII. Wir bieten Familien Unterstützung, wenn sie in ihrer Erziehungsaufgabe vor besonderen Herausforderungen stehen. Unser Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die Kindern und Eltern Stabilität und neue Perspektiven geben.
§ 28 SGB VIII – Erziehungsberatung:
Wir beraten Eltern, Kinder und Jugendliche bei Fragen und Problemen rund um das Zusammenleben in der Familie. Themen können sein: Erziehungsfragen, Konflikte zwischen Eltern und Kindern, Trennung und Scheidung oder Unsicherheiten im Alltag. Unsere Fachkräfte unterstützen dabei, Klarheit zu gewinnen und neue Handlungswege zu finden.
§ 30 SGB VIII – Erziehungsbeistand / Betreuungshelfer:
Kinder und Jugendliche, die in ihrer Entwicklung zusätzliche Begleitung brauchen, erhalten durch uns individuelle Unterstützung. Ein Erziehungsbeistand stärkt sie bei schulischen, sozialen oder persönlichen Schwierigkeiten, fördert ihre Selbstständigkeit und hilft ihnen, ihre Lebenssituation aktiv zu bewältigen.
§ 31 SGB VIII – Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH):
Wir begleiten Familien über einen längeren Zeitraum hinweg direkt im Alltag. Durch regelmäßige Hausbesuche, Beratung und praktische Hilfen unterstützen wir bei Erziehungsfragen, Alltagsbewältigung und Konflikten. Ziel ist es, die Familie als Ganzes zu stabilisieren und ihre Ressourcen zu stärken.
§ 35 SGB VIII – Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung:
Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Schwierigkeiten oder in belastenden Lebenslagen erhalten eine intensive Einzelbetreuung. Diese Hilfeform richtet sich an junge Menschen, die Unterstützung bei der persönlichen Entwicklung, der Integration in Schule oder Beruf und beim Aufbau einer stabilen Lebensperspektive benötigen.
Unterstützung & Förderung:
Unsere Arbeit wird durch öffentliche Fördermittel, Spenden, Mitgliedsbeiträge und Kooperationen finanziert. Jede Unterstützung – ob durch Spenden, Mitgliedschaft oder ehrenamtliches Engagement – hilft uns, Kindern und Familien eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Unser Ausblick:
In den kommenden Jahren möchten wir Erdenkind e.V. Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil der Jugend- und Familienhilfe in Berlin-Spandau aufbauen. Unser Weg hat gerade erst begonnen, und vieles liegt noch vor uns – doch genau darin sehen wir die Chance, unsere Arbeit gemeinsam mit Familien, Kindern und Jugendlichen wachsen zu lassen.
Wir wollen unsere Angebote kontinuierlich erweitern, neue Projekte entwickeln und kreative Ideen in die Praxis umsetzen. Dabei ist es uns wichtig, nah an den Menschen zu bleiben, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. So schaffen wir Unterstützungsangebote, die nicht nur entlasten, sondern langfristig Perspektiven eröffnen.
Ein zentraler Teil unseres Ausblicks ist die Zusammenarbeit: Mit Schulen, Jugendämtern, Vereinen und engagierten Partnern möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen, das Familien wirklich trägt. Parallel dazu werden wir nach nachhaltigen Fördermöglichkeiten suchen, um unsere Arbeit dauerhaft abzusichern und weiter ausbauen zu können.
Unser Blick nach vorn ist geprägt von Zuversicht: Wir möchten wachsen, lernen und immer wieder neue Wege finden, um Kindern, Jugendlichen und Familien eine positive Zukunft zu eröffnen. Denn unser Ziel ist klar – Erdenkind e.V. soll zu einem Ort werden, an dem Hilfe leicht erreichbar ist, Vertrauen entstehen kann und neue Chancen möglich werden.
Unser Verein Erdenkind – Jugend- und Familienhilfe e.V. arbeitet nach den gesetzlichen Grundlagen des Sozialgesetzbuches VIII (SGB VIII). Wir bieten einzelfallbezogene Hilfen zur Erziehung nach § 27 SGB VIII in Verbindung mit den §§ 28, 30, 31 und 35 an. Dahinter stehen zum Beispiel Beratungen für Eltern, die Begleitung von Kindern und Jugendlichen oder intensive Unterstützung für Familien in besonderen Situationen.
Unser Schwerpunkt liegt auf individueller Hilfe, die genau zu den Bedürfnissen passt. Wir möchten Familien dabei unterstützen, ihre eigenen Stärken zu entdecken, neue Wege im Alltag zu finden und ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern.
Die UN Kinderechtskonvention vom 20. November 1989 trat am 2. September 1990 in Kraft und dient der Implementierung und Einhaltung weltweiter Standards zum Schutz und Wohl von Kindern. Die UN-Kinderrechtskonvention definiert alle Menschen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als Kinder. Die Regelungen der Konvention beziehen sich auf diesen Personenkreis.
Die Konvention wurde von über 190 Staaten unterzeichnet.
54 Artikel definieren die Rechte von Kindern und sind völkerrechtlich bindend.
Die Einhaltung der Bestimmungen der Konvention überwacht das zuständige UN-Vertragsorgan, der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, der periodisch die Berichte der Unterzeichnerstaaten entgegennimmt und auswertet.
Die vier elementaren Säulen umfassen:
Das Überleben, die Entwicklung, die Teilhabe und die Nichtdiskriminierung.
Die zehn Grundrechte:
- Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
- Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
- Das Recht auf Gesundheit;
- Das Recht auf Bildung und Ausbildung;
- Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
- Das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
- Das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
- Das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
- Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
- Das Recht auf Betreuung bei Behinderung.
Der Deutsche Bundestag hat der Kinderrechtskonvention mit Gesetz vom 17. Februar 1992 (BGBl. II S. 121) zugestimmt. Nach Ratifikation am 6. März 1992 ist die Konvention am 5. April 1992 für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten (BGBl. II S. 990)
Es ist Pflicht und Aufgabe aller deutschen Behörden und Gerichte, dem Vorrang des Kindeswohls Geltung zu verschaffen, indem sie ihre Entscheidungspraxis an Abwägungs- und Begründungserfordernissen der Konvention ausrichten.
Wer wir sind:
Mein Name ist Jade Leather-Barrow, ich bin Gründerin und Vorsitzende des Erdenkind e.V.
Schon früh habe ich erlebt, wie wichtig Zusammenhalt, interkulturelles Verständnis und Unterstützung für ein gutes Miteinander sind. Aufgewachsen im Berliner Stadtteil Schöneberg, einem sogenannten Brennpunktviertel, habe ich aus erster Hand erfahren, wie prägend soziale Strukturen und Chancen(un)gleichheit sein können. Diese Erfahrungen haben in mir den Wunsch geweckt, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu stärken und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.
Nach meinem Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit (Fachhochschule Potsdam, 2020) habe ich meine berufliche Laufbahn in einem interkulturellen Träger begonnen, bei dem ich seit 2017 tätig bin. Dort arbeite ich in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Familienhilfe, Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung (BEW) sowie im psychosozialen Bereich. Der enge Kontakt zu Familien, Kindern und Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Räume für Begegnung, Empathie und Entwicklung zu schaffen.
Mit der Gründung von Erdenkind e.V. Anfang 2025, habe ich mir den Herzenswunsch erfüllt, meine Erfahrungen, Werte und Visionen in ein gemeinnütziges Projekt zu verwandeln.
Erdenkind steht für Achtsamkeit, Gemeinschaft und die Verantwortung, die wir füreinander und unsere Umwelt tragen.
Ich glaube fest daran, dass jede*r Mensch wertvoll ist und das Potenzial in sich trägt, etwas Positives zu bewirken – manchmal braucht es dafür nur jemanden, der zuhört, an die Hand nimmt und an das Gute glaubt.
Herzlich,
Jade Leather-Barrow
Gründerin & Vorsitzende
Erdenkind e.V.
Gemeinsam mit unseren Vereinsmitgliedern und MitarbeiterInnen bilden wir das Team

Jade Leather-Barrow
Vereinsvorstand

S. Leather-Barrow
Vereinsvorstand
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